Mobilität – Ein Grundstein für den Wohlstand

titelbild_autobahn_strasse_01Die Erfindung des Rades (ca. 3200 v. Chr.) ermöglichte den Menschen nicht nur schwerere Lasten zu transportieren, sondern legte vielmehr den Grundstein für seine Mobilität. Die Dampfmaschine (1769) und die auf deren Grundlage entwickelte Lokomotive (1804) verursachten im späten 18. und im Laufe des 19. Jahrhunderts die industrielle Revolution. Die Erfindung des Automobils im Jahr 1886 und die erste Fernfahrt im Jahr 1888 von Pforzheim nach Mannheim waren der Ausgangspunkt für die mobile Gesellschaft heute.

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Im 20. Jahrhundert wurde aus dem Automobil das vorherrschende Verkehrsmittel in den Industrieländern. Heutzutage ist es ein wichtiges Zeichen von Modernisierung und ökonomischem Fortschritt in den Schwellen- und Entwicklungsländern. In der Abbildung unterhalb wird beispielhaft hierfür die Entwicklung des Fahrzeugbestandes weltweit nach verschiedenen Regionen aufgezeigt. Demnach hat sich der Bestand der privaten Kraftfahrzeuge seit 1970 mehr als verdreifacht und wird im Jahr 2003 auf etwa 600 Millionen Fahrzeuge beziffert.

Weltweite Entwicklung des Bestandes der Kraftfahrzeuge

Die Mobilität bedeutet Bewegungsfreiheit für einzelne Personen, zudem ist ihre Gewährleistung ein bedeutender Faktor für das ökonomische Wachstum und den Beschäftigungsgrad. Die folgende Abbildung stellt grafisch den Zusammenhang zwischen dem steigenden Bruttoinlandsprodukt und des zunehmenden Personen- und Güterverkehrs in der Europäischen Union dar. Das arbeitsteilige Wirtschaften und die Wertschöpfung aller Wirtschaftsbereiche werden durch die Mobilität von Gütern (wie Rohstoffe, Fertigprodukte) und Personen (wie Berufstätige, Verbraucher) gewährleistet, deshalb spielt in der modernen Volkswirtschaft der Verkehrssektor eine zentrale Rolle.

Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und Mobilität in der EU

Aus ökonomischer Sicht ist die individuelle Mobilität eine Voraussetzung für das wirtschaftliche Wachstum und den Wohlstand, zudem ermöglicht sie aus sozialer Sicht den Menschen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Die preiswerte, uneingeschränkte, ausreichende und zugängliche individuelle Mobilität ist somit eine Voraussetzung auch für den zukünftigen Wohlstand einer Volkswirtschaft.

4 Gedanken zu „Mobilität – Ein Grundstein für den Wohlstand

  1. Stefan Geitner

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich bin ebenso auf der Suche nach dem aktuellen Zusammenhang zwischen Mobilitäts- und Wirtschaftsentwicklung.
    Wo haben Sie das Diagramm gefunden? Ich finde bei ACEA leider nichts! Ich hoffe Sie können mir helfen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Stefan Geitner

    Antworten
    1. GreenGear Beitragsautor

      Hallo Stefan,

      das Diagramm stammte aus „European Automobile Industry Report“ von European Automobile Manufacturers Association ACEA aus dem Jahr 2009. Hier auch der Link zum Bericht als .pdf. Es sollte aber bereits schon aktuellere Berichte geben, einfach nach „European Automobile Industry Report“ im Netz suchen.

      Ich hoffe, das hilft Dir weiter!

      Beste Grüße
      Michael @ GreenGear.de

      Antworten
  2. GreenGear Beitragsautor

    Sehr geehrter Herr Büchele,
    die Quelle ist „European Automobile Industry Report“ von ACEA (European Automobile Manufacturers‘ Association) aus dem Jahr 2009. Die Grafik ist auf Seite 35 zu finden.

    Link: http://www.acea.be/images/uploads/files/20090519_ACEA_Industry_Report09FULL.pdf
    Update Link: http://www.lowcvp.org.uk/assets/reports/20090519_ACEA_Industry_Report09FULL.pdf

    Sollten Sie weitere Fragen haben, steht das GreenGear.de-Team stets zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen
    Michael @ GreenGear.de

    Antworten
  3. Lukas Büchele

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich bin auf der Suche nach einer Statistik über den Zusammenhang zwischen Mobilitäts- und Wirtschaftsentwicklung auf ihren Artikel „Mobilität, ein Grundstein für den Wohlstand“ gestoßen.
    Nun hätte ich die Frage, aus welcher Quelle sie die Daten für diese Grafik haben. Ich hoffe sie können mir weiterhelfen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Lukas Büchele

    Antworten

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