Leichtlaufreifen: Nicht nur für Elektroautos sinnvoll

titelbild_reifen_profil_01Moderne Autos kommen nicht mehr ohne effiziente Spritspartechnologien aus. Kein namhafter Automobilhersteller kann es sich heutzutage leisten, bei seinen Fahrzeugen auf technische Innovationen wie Stopp-Start-Automatik oder Bremsenergierückgewinnung zu verzichten.

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Eine besonders interessante, da problemlos auch für ältere Fahrzeuge infrage kommende Methode, Treibstoff zu sparen sind sogenannte Leichtlaufreifen. Diese werden nicht nur für Fahrzeuge mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren angeboten, sondern können auch auf Elektroautos montiert werden. Sie werden sowohl als Sommer- als auch als Winterreifen angeboten und sind unwesentlich teurer als herkömmliche Pkw-Reifen. Im Gegensatz zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren, wo Leichtlaufreifen ein Spritsparpotenzial von bis zu 6-8 Prozent haben, können sie bei Eautos sogar für eine Verbrauchsreduktion von bis zu 30 Prozent sorgen.

Dadurch zeichnet sich ein Leichtlaufreifen aus

Leichtlaufreifen unterscheiden sich von anderen Fahrzeugreifen durch ihren geringeren Rollwiderstand. Sie können diesen um bis zu 30 Prozent senken. Auf diese Art leisten Leichtlaufreifen einen wichtigen Beitrag zur Umweltfreundlichkeit eines Autos, denn der niedrigere Rollwiderstand wirkt sich positiv auf den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs aus. Um den Rollwiderstand eines Autoreifens zu verringern, sind zahlreiche Maßnahmen nötig.

Leichtlaufreifen haben ein geringeres Gewicht als herkömmliche Gummireifen. Darüber hinaus sorgt auch die besonders hohe Steifigkeit des Gummigemisches für einen geringeren Rollwiderstand. Die Reifenhersteller setzen hier auf spezielle Kieselsäure-Silanverbindungen anstelle von Rußpartikeln, um die Steifigkeit des Reifens zu gewährleisten. Weitere wichtige Merkmale von Leichtlaufreifen sind eine besonders glatte Lauffläche sowie ein spezielles Profil. Beide sorgen für einen niedrigeren Rollwiderstand, jedoch auch für geringere Bodenhaftung und längere Bremswege.

Leichtlaufreifen fallen auch durch eine niedrigere Karkasse, eine radiale Armierung sowie spezielle oder gar keine Schläuche auf. All diese Maßnahmen sorgen für einen niedrigeren Energieverbrauch des Fahrzeuges, was letztendlich nicht nur die Geldbörse des Fahrers, sondern vor allem auch die Umwelt freut.

Die Eigenschaften eines Leichtlaufreifens

Leichtlaufreifen unterscheiden sich nicht nur technisch von herkömmlichen Reifen, sondern auch im Fahrtbetrieb. Wie zahlreiche Reifentests gezeigt haben, haben Leichtlaufreifen leider nicht nur Vorteile, sondern leider auch Nachteile. Während die positive Wirkung auf den Energieverbrauch eines Fahrzeugs der größte Vorteil von Leichtlaufreifen ist, ist ihr langer Bremsweg eindeutig ihr größter Nachteil. Letzterer ist auf das spezielle Profil und die besonders glatte Lauffläche zurückzuführen.

Seit dem 1.11.2012 werden Reifen in Kraftstoffeffizienz- und Nasshaftungsklassen von A für besonders gut bis G für besonders schlecht eingeteilt. So kann der Verbraucher auf den ersten Blick erkennen, welche Eigenschaften ein Reifen hat. Zahlreiche Reifenhersteller arbeiten an Leichtlaufreifen, die trotz niedrigerem Rollwiderstand eine genauso gute Bodenhaftung wie herkömmliche Gummireifen bieten und auch in Sachen Komfort mit diesen mithalten können. Die Behebung dieser Nachteile ist daher nur mehr eine Frage der Zeit. Hier gilt besonders der deutsche Hersteller Continental als Vorreiter.

Leichtlaufreifen sind besonders gut für Elektroautos geeignet

Während Leichtlaufreifen auf Fahrzeugen mit herkömmlichem Verbrennungsmotor für einen um bis zu 6-8 Prozent gesenkten Treibstoffverbrauch sorgen, können sie erst auf Elektroautos ihr volles Potenzial entfalten. Auf diesen können sie den Energieverbrauch nämlich um bis zu 30 Prozent senken und auch die Reichweite eines Eautos drastisch erhöhen. Somit sind sie für Fahrer von Elektroautos ganz besonders interessant.

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