Honda Insight – Blumen als Belohnung

titelbild_honda_insightWährend die meisten internationalen Autohersteller primär einige ihrer hochpreisigen Modelle mit der Hybridtechnologie ausstatten, verspricht Honda einen kostengünstigen „Hybrid für alle“ zu machen. Hierfür hat der japanische Autohersteller die Hybrid- technik, die man bereits vom Civic Hybrid kennt, ein wenig abgespeckt. Die Frage, die sich nun stellt, ist die nach dem Fahrvergnügen. Wir haben uns den Honda Insight Hybrid einmal genauer angeschaut und hinsichtlich seiner Fahreigenschaften getestet. Hier unser Bericht.

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Nachdem die Geschichte der Hybriden bei Honda einen eher unschönen Beginn hatte, tritt der Insight nun den Wettkampf gegen den direkten Konkurrenten und bisherigen Branchenprimus, den Toyota Prius an. Erster Punkt geht dann auch gleich an den Herausforderer, den mit einem Preis von unter 20.000 Euro ist er in der Grundausstattung deutlich preiswerter als der Prius. Selbst in der Ausführung Elegance ist der Honda Insight noch immer mehr als 3.000 Euro günstiger. Wie das geht? Unter der Haube des 4,40 Meter langen Kompaktwagens verbirgt sich viel von der Technik des Honda Jazz und damit werden Entwicklungs- und Stückzahlkosten deutlich herunter geschraubt.

Honda Insight – Hybridfahrzeug für unter 20.000 Euro (Quelle: HONDA)

Interessant ist nun, wie sich die Hybridtechnologie auf das Fahrverhalten auswirkt. Der Elektromotor ist beim Honda Insight vergleichsweise schmal. Er unterstützt zwar den Verbrennungsmotor, jedoch nicht sonderlich lang. Theoretisch kann man den Hybrid auch wie ein Elektroauto fahren, allerdings muss sich das Fahrzeug dafür bereits in Bewegung befinden. Sprich, das elektrische Anfahren, wie zum Beispiel an Ampeln, ist mit dem Insight nicht möglich. Insgesamt ist die Batteriekapazität doch verhältnismäßig gering und bei Straßen mit Anstieg wird recht bald auf den Verbrennungsmotor umgeschaltet, dessen 88 PS sich bei einem Überholvorgang als eher spärlich erweisen.

Viruelle Blumen – Belohnung und Motivation für den Insight-Fahrer (Quelle: HONDA)

Aber wenn man einen Hybrid kauft dann geht es ja in erster Linie um ein möglichst spritsparendes Fahren. Das heißt, man sollte seine Fahrweise so anpassen, dass man möglichst den Elektromotor zum Antrieb nutzen kann. So lange man nicht übermäßig schnell fährt und es keinen Anstieg gibt, bleibt der Verbrennungsmotor im Standby. Laut Hersteller soll der Verbrauch bei etwa 4,4 Liter Benzin pro 100 Kilometer liegen, dafür bedarf es aber einer besonders sparsamen Fahrweise. Und diese wird dann mit Blumen belohnt, wenn auch mit virtuellen auf dem Display.

Autorin: Anika
Quelle Fotos: HONDA

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