Autogas: Das Sparpotenzial geht in die Verlängerung

titelbild_lpg_strasseDie Preise für Autogas setzen sich – wie bei fossilen Brennstoffen auch – aus verschiedenen Faktoren zusammen, auf die sowohl die Wirtschaft als auch die Politik Einfluss haben. Bisher war vorgesehen, dem Autogas bis zum Jahre 2018 einen steuerlichen Vorteil zukommen zu lassen. Da das Thema Umwelt und Automobile nun wieder eine große Rolle spielt, könnte sich diese Frist schon bald deutlich verlängern.

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Benzin und Diesel den Rücken kehren

Die Europäische Union hat sich hohe Ziele gesetzt: Bis 2050 sollen Fahrzeuge in Europa gänzlich auf Benzin und Diesel verzichten und auf andere Antriebsmethoden zurückgreifen. Solche Maßnahmen sind nötig, um dem Treibhauseffekt entgegenzuwirken und die CO2-Emissionen der einzelnen Länder zu drosseln. Inwiefern ein solches Unterfangen aber gelingt, hängt klar von der Herangehensweise an. Die Förderung alternativer Kraftstoffe sollte beispielsweise eine große Rolle spielen – die Menschen müssen auch finanziell von Autogas, Erdgas und Co. profitieren können, damit sie einen Anreiz haben.

Dieser Anreiz würde bei einer Frist bis 2018 in den nächsten Jahren verloren gehen, da die Preise für LPG bei einer Steuererhöhung entsprechend steigen würden. Zwar wäre es immer noch günstiger als Benzin und Diesel, von einer drastischen und sofortigen Ersparnis kann dann aber keine Rede mehr sein. Aus diesem Grund ist man sich in der Politik so gut wie einig, dass das Autogas bis ins Jahr 2025 von den steuerlichen Vorteilen profitieren soll. Auf diese Weise können mehr Menschen vom alternativen Kraftstoff profitieren, der die Emissionen eines Fahrzeugs deutlich senkt. Bis zum Jahre 2020 sollten bereits zehn Prozent aller Fahrzeuge mit dem Flüssiggas betrieben werden.

Technik der Anlagen entwickelt sich weiter

Da der Trend zur Autogasanlage weiter anhält und die Grundsteine für kommende Verlängerungen gegeben sind, können sich auch die Hersteller weiterentwickeln. Schließlich können auch Autogasanlagen in Bezug auf Verbrauch, Zuverlässigkeit und Lebensdauer optimiert werden.

Ein Vorreiter in Sachen LPG ist das niederländische Unternehmen Vialle. Die dort produzierten Autogasanlagen Zeugen von Innovation und Ideenreichtum, da das Gas flüssig in die Brennräume des Motors injiziert wird. Auf diese Weise wird die Effizienz im Vergleich zu sogenannten Verdampfersystemen erheblich gesteigert. Auch bietet Vialle mit der Autogasanlage LPdi die erste Anlage, die auch für direkt einspritzende Motoren geeignet ist. So können auch Besitzer von TFSI- und TSI-Modellen der Volkswagengruppe von den Vorteilen des LPGs profitieren.

Sicher werden auch zukünftig neue Technologien ihren Weg auf den Markt finden, sodass dieser sich immer weiter entwickelt. In puncto Lebensdauer und Umweltfreundlichkeit haben die meisten Anlagen ihr Ziel jedoch schon erreicht: Sie halten ewig und emittieren wenig.

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