smart fortwo electric drive: Emissionsfrei durch die Stadt

titelbild_smart_electric_drive_01Nachhaltige Mobilität und eine gleichzeitig alltagstaugliche Handhabung sind erklärte Ziele des neuen smart fortwo electric drive, der seit Mitte November 2009 im französischen Hambach in einer Kleinserie vom Band läuft. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger ist der elektrisch angetriebene smart fortwo der zweiten Generation mit einer innovativen, hoch-effizienten Lithium-Ionen-Batterie ausgerüstet. Sie ist Platz sparend zwischen den Achsen untergebracht, sodass das Raumangebot des intelligenten Zweisitzers vollständig erhalten bleibt. Ab 2012 wird der smart fortwo electric drive für jeden Interessenten verfügbar sein.

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Kraftvoller Antrieb

Im Heck des neuen smart fortwo electric drive arbeitet ein 30 kW starker Permanentmagnetmotor, der direkt und ohne Verzögerung reagiert. Bereits aus dem Stand stellt er sofort ein kraftvolles Drehmoment von 120 Newtonmetern zur Verfügung. Daraus resultiert ein deutlich besseres Anfahrvermögen, als die Leistung erwarten lässt.

Der smart fortwo electric drive beschleunigt von 0 auf 60 km/h in 6,5 Sekunden – ebenso schnell wie ein Benziner, den er aus dem Stand heraus zunächst einmal hinter sich lässt. Die Höchstgeschwindigkeit des smart fortwo electric drive ist bewusst und stadtgerecht auf 100 km/h begrenzt.

Aufgrund der Leistungscharakteristik des Elektromotors kommt er mit einer einzigen festen Getriebeübersetzung aus. Schalten ist somit überflüssig – ein großer Vorteil im dichten Stadtverkehr. Zum Rückwärtsfahren ändert sich die Drehrichtung des Motors.

smart fortwo electric drive: Ab 2012 beim Händler (Quelle: DAIMLER)

Die Kraft liefert im smart fortwo electric drive eine Lithium-Ionen-Batterie der Firma Tesla Motors Inc. mit 16,5 kWh Kapazität. Sie lässt sich überall ganz einfach an einer entsprechend abgesicherten 220-Volt-Steckdose aufladen. Eine Batterieladung genügt für bis zu 135 Kilometer Fahrspaß. Für den Stadtverkehr ist diese Reichweite mehr als ausreichend; Untersuchungen haben in Ballungsräumen eine Fahrstrecke von durchschnittlich 30 bis 40 Kilometern pro Tag ergeben. Hierfür dauert der Ladevorgang nur drei Stunden. Bei der im Stadtverkehr üblichen Durchschnittsgeschwindigkeit von 25 bis 30 km/h muss der smart fortwo electric drive erst nach vier bis fünf Stunden ununterbrochener Fahrt wieder an die Steckdose. Eine Nacht am Stromnetz reicht in jedem Fall aus, um die Batterie wieder vollständig zu laden.

smart fortwo electric drive: Vergleich 1. und 2. Generation (Quelle: DAIMLER)

Elektronik optimiert Batteriezustand und Stromverbrauch

Eine spezielle Elektronik sorgt dafür, dass sich die Batterie wohlfühlt. Dieses Batteriemanagementsystem überwacht permanent Spannung, Strom und Temperatur. Erreicht einer dieser Parameter einen vorgegebenen Grenzwert – etwa bei Bergauffahrt mit andauernd abgerufener Peaktleistung (mit Kickdown) –, so reduziert die Elektronik die Leistung. Das ist allerdings kaum spürbar. Eine Überlastung ist damit aber ausgeschlossen.

Ebenso überwacht die Elektronik den Ladevorgang und steuert die Kapazitätsanzeige. Die Leistungselektronik des Fahrzeugs versorgt über einen DC/DC-Wandler das Bordnetz mit elektrischem Strom aus der Batterie. Außerdem regelt sie beispielsweise auch Heizung und Klimaanlage, um die Batterie so wenig wie möglich damit zu belasten. Clevere Fahrer können ihren smart fortwo electric drive einfach vorklimatisieren, solange das Fahrzeug zu Hause noch aufgeladen wird – der langjährige Traum von der automobilen Standkühlung wird wahr; diese komfortable Möglichkeit bietet kein anderes Automobil.

Quelle: DAIMLER

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