Biokraftstoffe – Vom Feld in den Tank

titelbild_raps_blumeDie Biokraftstoffe sind Kraftstoffe, die aus Biomasse gewonnen werden. Die Rohstoffe der Biokraftstoffe sind regenerativ, sind also in Vergleich zu Erdöl und Erdgas nicht endlich. Bei der Verbrennung von einem Biokraftstoff entsteht genau die Menge an CO2, wie die Pflanze über die Photosynthese der Atmosphäre entzogen hat, die Verbrennung ist also CO2-neutral. Während des Bereitstellungsprozesses aber entstehen weitere Emissionen, wie zum Beispiel durch Düngereinsatz oder Energieverbrauch von landwirtschaftlichen Maschinen, die durch die Well-to-Wheel Betrachtung in die Bewertung mit einfließen. Zusätzlich entstehen bei der Produktion von Biokraftstoffen Kuppelprodukte, die andererseits Primärenergie einsparen können.

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Es wird zwischen Biokraftstoffen der 1. und  2. Generation unterschieden, wobei die Grenzen nicht scharf definiert sind. Im Allgemeinen werden Kraftstoffe, die aus allen Bestandteilen einer Pflanze hergestellt werden, als Biokraftstoffe der 2. Generation bezeichnet. Zudem wird bei den Kraftstoffen der 2. Generation ein Einsparpotenzial der CO2-Emissionen von bis zu 90 Prozent erwartet. Die Biokraftstoffe der 1. Generation erlauben schon heute rund 50 Prozent weniger CO2-Emissionen. Die folgende Abbildung zeigt eine Auswahl an Biokraftstoffen und deren Herstellungspfade.

Biokraftstoffe und deren Herstellungspfade

Desweiteren lassen sich die Biokraftstoffe chemisch in vier Gruppen unterteilen, in Kraftstoffe auf Pflanzenölbasis, Alkohole, Synthetische Kraftstoffe und Wasserstoff. In diesem Blog werden einerseits Biokraftstoffe, die bereits im Einsatz sind, wie Pflanzenöl, Biodiesel und Bioethanol beschrieben. Andererseits werden auch regenerative Kraftstoffe vorgestellt, die heute noch nicht breit eingesetzt werden, aber gute Zukunftschancen aufweisen.

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