Die Globalisierung erfordert das arbeitsteilige Wirtschaften und fördert somit den Güter- und Personentransport. Dieser Güter- und Personenverkehr führt jedoch zu erheblichen Umweltbelastungen, die durch den Verbrauch von fossilen Energieträgern, durch Luft- und Lärmemissionen und Inanspruchnahme von Naturflächen entstehen. Wie bereits in den früheren Blogeinträgen beschrieben, erweitert die Mobilität allerdings die persönlichen Freiheiten und ist für das Funktionieren einer globalen Wirtschaft und internationalen Wettbewerb von Bedeutung. Daher muss das Ziel verfolgt werden, das Wirtschaftswachstum von der Zunahme des persönlichen Verkehrs und hierdurch verursachten Umweltbelastungen zu entkoppeln. Laut der World Business Council for Sustainable Development* wird der globale Kraftfahrzeugbestand, somit auch der persönliche Verkehr, weiterhin wachsen und im Jahr 2050 zwei Milliarden Personenwagen erreichen (siehe Abbildung). Um den damit verbundenen Umweltschäden entgegenzuwirken, müssen umwelt- und ressourcenschonende Antriebskonzepte für Automobile entwickelt und verbreitet werden.

Hochgerechneter Gesamtbestand an Personenwagen nach Regionen bis 2050
* World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) ist eine von Unternehmensvorständen geführte Organisation, die sich mit dem Thema „Wirtschaft und Nachhaltige Entwicklung“ beschäftigt. Weitere Informationen unter: http://www.wbcsd.org/
Buchempfehlungen:
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